Amrum – Eine Oase der Ruhe

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Wie eine schützende Hand umschließt der weite, feine Sandstrand die grüne Insel. Dünengräser wehen in der Sommerluft und das Rauschen des grünen Meeres vermischt sich mit dem Wind.

Ein hölzerner Steg schlängelt sich durch die Dünen, in der Ferne strahlt ein Leuchtturm in rot und weiß. Wenn wir unsere Füße in dem warmen Sand vergraben und uns an den Händen halten, spüren wir, dass wir in purer romantischer Erholungszeit angekommen sind.

Vom Sand ins Grün

Das Bild der Insel Amrum in der Nordsee verändert sich immer wenn die Gezeiten und der Wind mit ihr spielen – das Wasser steigt, das Wasser sinkt. Es scheint, als würde das Wattenmeer atmen wie ein mächtiges Lebewesen.

Auch der Sand, der hier auf Amrum so außergewöhnlich ist, lebt scheinbar. Denn der Kilometerlange weiße Sandstrand im Westen, der sogenannte Kniepsand, gehört geografisch nicht zu Amrum. Es ist ein wandernder Strand. Natürlich bewegt er sich so langsam, dass man eine Veränderung erst über Jahrhunderte erkennen kann und dennoch ist es ein magisches Gefühl, zu wissen, wie lebendig die Insel ist.

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Der Kniepsand geht nahtlos in die Dünen der eigentlichen Insel über und in Richtung Zentrum zieht sich ein schöner Wald und zahlreiche Heideflächen. Vom weißen Sand direkt ins Grüne. Amrum ist ein romantischer Erholungsort für jeden.

Besonders romantisch ist es, sich für ein paar Wochen ein Ferienhaus zu mieten, nur zu zweit. Die Auswahl an Ferienwohnungen auf dieser Nordseeinsel ist riesig. Deutschland kann so romantisch sein und auch wenn es kein Karibikstrand ist, so besitzt die Nordsee doch einen unvergleichlichen Charme und sie ist viel näher und günstiger als ein Südseeurlaub.

Dorfromantik und friesische Nostalgie

Die Insel hat mehrere kleine Dörfchen, in denen Ihr überall gemütliche Unterkünfte finden könnt. Wittdün im Süden grenzt an den Kniepsand und es ist nur wenige Schritte entfernt vom Badestrand mit den typischen Strandkörben, die zu romantischen Kuschelstunden in der Sonne einladen. Von hier kommt man übrigens auch zu Fuß durch die Dünen zum Leuchtturm. Am Nachmittag könnt Ihr genüsslich eine heiße oder kalte Tasse in einem der vielen kleinen Cafés in Wittdün trinken und Euch frischen Fisch an einem Marktstand kaufen, den Ihr dann am Abend gemeinsam zubereiten und auf der Terrasse der Ferienwohnung zu romantischem Kerzenschein und Musik essen könnt.

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Das Dorf Nebel, mit den zugehörigen Gemeinden Süddorf und Steenodde, erreicht uns, obwohl die Insel nicht groß ist, mit einem ganz anderen Flair als Wittdün. Hier ist alles nostalgisch friesisch. Grasende Schafe auf den Dünen, Pferde zwischen Blumenwiesen und sattgrüne Heiden – die Idylle hier ist wie aus dem Bilderbuch. Hier liegen einige Ferienhäuser im ruhigen Wald. Es ist still, eigen und wunderschön. Ein Bohlenweg führt von Nebel durch die Dünen direkt ans Meer, das von allen Dörfern auf Amrum fußläufig erreichbar ist. Mittagessen im Strandrestaurant und dann ein kühles Getränk im Strandkorb – der Urlaub könnte nicht schöner sein.

Zuletzt gibt es noch das Norddorf, dessen Infrastruktur mit sehr viel Komfort besticht. Neben den Cafés, Restaurants und Geschäften gibt es hier auch ein Kino, Minigolf und ein Kurbad. Man blickt auf Föhr und Sylt und kann Wattwanderungen zu diesen Inseln unternehmen. Am Strand tummeln sich Restaurants und Surfschulen. Auch ein Ausritt durch den Sand ist eine tolle Gelegenheit, die Insel zu erkunden. Das Norddorf ist allerdings durch das erhöhte Tourismus-Aufkommen nicht ganz so romantisch wie die anderen Dörfer.

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Amrum – Ein Traumziel zu jeder Saison

Die Reisesaison geht von März bis November und wenn Ihr Euch im kühlen Nass von der heißen Sonne abkühlen wollt, solltet Ihr nicht vor Juni nach Amrum reisen.

Wenn Ihr jedoch mehr Ruhe genießen möchtet und die Romantik von frischem Wind, eingemummelt in Decken im Strandkorb, an der rauen See genießen wollt, dann ist Amrum auch in der Nebensaison ein Traumziel. (CD)