Blumen im Herbst?!

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Herbstblumen, (c) CC0 pixabay.com

Frühjahr und Sommer sind bekannt für ihre Farbenvielfalt – es blühen so viele verschiedene Arten von Blumen, dass die kälteren Jahreszeiten richtig karg dagegen aussehen.

Doch auch der Herbst hat noch einiges an blühenden Pflanzen zu bieten, welche Ihr auf Eurem nächsten Spaziergang entdecken könnt!

 

Alpenveilchen

Ob als Zimmerpflanze oder für den Garten oder Balkon: Das Alpenveilchen ist ein Klassiker – von Weiß bis Lila mit sattem Blattgrün verzaubert es uns mit hübschen Kontrasten. Wichtig für die Veilchen sind helle Standorte ohne direkt Sonneneinstrahlung. Am wohlsten fühlen sie sich bei Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad. Besonders im Garten muss man sie aber bei tieferen Temperaturen vor Frost schützen. Das geht am besten mit Laub oder Reisig.

Alpenveilchen, (c) CC0 pixabay.com

Herbstastern

Wo die Alpenveilchen falsch stehen, stehen die Astern genau richtig. Zu viel Sonne kennen diese Sonnenanbeter gar nicht. Halbschatten vertragen nur wenige Sorten. Der falsche Standort macht sich schnell bemerkbar, dann heißt es umstellen! Im Sommer müssen Astern kräftig gegossen werden, im Herbst reicht auch weniger Wasser. Die Farbpalette reicht von Weiß, Orange, Pink, Lila bis hin zu Blautönen. Pflanzen, die bereits mehrere Jahre in Eurer Obhut sind, am besten teilen und umpflanzen, damit sie wieder Energie tanken können.

Herbstastern, (c) CC0 pixabay.com

Herbstchrysanthemen

Wenn die Herbstaster verblüht ist, ist Zeit für die Herbstchrysantheme (oder auch Winteraster genannt). Sie werden oft von den Gärtnereien mit wachstumshemmenden Mitteln versetzt, so dass sie recht klein und kugelig sind. Pflanzt sie einfach nach der Zeit im Wohnzimmer in den Garten und die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch. Sie sind Winterhart, sollten aber vorsichtshalber im ersten Jahr etwas abgedeckt werden.

Herbstchrysanthemen, (c) CC0 pixabay.com

Herbstzeitlose

Bei einem schönen Spaziergang findet Ihr im Herbst auf feuchten, fruchtbaren Wiesen oft die blassrosane Herbstzeitlose. Sie verlieren im Herbst ihre Blätter, erst dann öffnen sich die Blüten. VORSICHT: Die Blätter erscheinen schon im Frühjahr und können mit Bärlauch verwechselt werden, sind aber giftig! Beim Spaziergang könnt Ihr die Blumen ernten und sie zu Hause in niedliche kleine Vasen stellen. Leider halten sie nicht ganz so lange in dem warmen Wohnzimmer.

Herbstzeitlose (c) CC0 pixabay.com

Hagebutten (und Rosen)

Jaaaa, das sind keine Blumen, aber im Herbst funkeln uns an vielen Rosenhecken die roten Früchte an. Und seien wir doch mal ehrlich: gibt es etwas, was mehr „typisch Herbst“ ausdrückt, als kleine Sträuße mit Hagebutten in der Herbstdekoration? Bei einem schönen Herbstspaziergang findet ihr sicher wildwachsende Hagebutten, die jedem Wohnzimmer einen tollen farbigen, herbstlichen Touch verleihen. Oft haben auch Rosen im Herbst ihre zweite Blütezeit und versprühen noch einen Hauch sommerlichen Flairs.

Blumenstrauß mit Hagebutten, (c) CC0 pixabay.com

Also, packt Euren grünen Daumen auch jetzt im Herbst ruhig nochmal aus und lasst Euer Zuhause in blumigem Herbstzauber erblühen! (LN)