Budapest – Stadt der Paläste und Museen

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Budapest, Kettenbrücke, (c) CC0 pixabay.com

Es scheint, als hätte die blaue Donau eine gewisse Anziehungskraft auf grandiose Städte. Sie berührt 10 europäische Länder und Regensburg, Linz, Wien und Bratislava sind nur einige der Donau-inspirierten urbanen Landschaften. Eine ganz besondere dieser Städte ist Hauptstadt von Ungarn und ihr Name lautet Budapest.

Die Stadt teilt sich in zwei Hälften: Östlich der Donau liegt Pest und westlich Buda. Im Winter ist es sehr kalt, im Sommer sehr warm und grundsätzlich ist die Luft trocken. Das Klima beeinflusst allerdings zu keiner Jahreszeit die Romantik der Stadt.

Ein Labyrinth aus Kultur und Leben

Budapest entstand 1873 und beherbergt Architektur von römischen Ruinen, klassizistischen Gebäuden über Bauwerke der Gotik und des Jugendstils bis hin zur Moderne. Die Großstadt ist gefüllt mit prachtvollsten Gebäuden, die eine romantische Kurzreise zu einem wunderschönen Erlebnis machen. Ihr könnt Euch von einem Spaziergang durch ein Labyrinth aus Zeit, vergangenem Ruhm und neuzeitlicher Spannung verzaubern lassen.

Ein Morgen auf dem Burgberg ist ein perfekter Anfang für einen Tag. Hier auf dem Hügel winden sich verwinkelte Gassen hoch zum Schloss von Buda. Von dort aus hat man eine traumhafte Sicht auf die Donau, die Kettenbrücke und die andere Stadtseite. Der Morgen ist eine gute Zeit, da das Viertel dann noch nicht so voll mit Touristen ist.

Kettenbrücke, (c) CC0 pixabay.com

Hoch hinaus

Oben auf dem Hügel thront der Burgpalast. Manchmal werden hier Festivals veranstaltet, die man mit einem Tagesticket besuchen kann, ansonsten ist der Eintritt frei. Der Hügel ist voller mittelalterlicher Häuser, die Matthiaskirche steht direkt am Zentrum des Distrikts, dem Holy Trinity Square, oder Szentháromság tér. Von hier aus erreicht man alles.

Wer keine Lust hat zu Laufen, aber eine romantischere Variante als den Bus sucht, um das Panorama vom Gipfel des Buda-Hügels und den Burgpalast zu genießen, kann mit dem Cable Car „Funicular“ vom Clark Adam Square fahren. Der verglaste große Lift fährt mindestens im 10 Minuten Takt und die Fahrt selbst bietet einen Vorgeschmack auf den Ausblick, der einen oben erwartet.

Zwischen Holy Trinity Square und Adam Clark Square liegen nur 700 Meter zu Fuß und auf der Strecke findet sich neben vielen Museen auch der Eingang zum Labyrinth vom Burgpalast. Es gibt zwei Eingänge, einer in der Úri utca 9 und einer in der Lovas út 4/A. Das Labyrinth ist jeden Tag zwischen 10 Uhr morgens und 19 Uhr abends geöffnet. Die geheimnisvollen Gänge erstrecken sich in natürlichen, sowie konstruierten Höhlen und Kellern unter dem Schloss.

Matthiaskirche, (c) CC0 pixabay.com

Romantisches Sightseeing

Auch die Fischerbastei ist ein romantischer Anhaltspunkt. Die Türme des dekorativen Gebäudes sind perfekt für die schönste Sicht auf die Stadt, den Fluss und das neogotische Parlamentsgebäude, für das Budapest bekannt ist.

Neben der Bastei gibt es gute Restaurants, wie das Halászbástya Restaurant. Die Preise sind gehoben, allerdings wird man kaum an einem anderen Ort ein romantischeres Essen zu sich nehmen können, als auf den Terrassen über Budapest.

Die St. Stephans Basilika und die Zitadelle sind mehr Anhaltspunkte auf dieser Sightseeing-Tour. Über die Kettenbrücke im Palastviertel finden sich die Synagoge in der Dohany Straße, die mit ihrem grün-goldenen Schindeldach im Sonnenlicht erstrahlt.

Parlamentgebäude, (c) CC0 pixabay.com

Romantische Highlights

Etwas weiter außerhalb liegt das Schloss Vajdahunjad märchenhaft in einem Park, der besonders abends zur blauen Stunde seine dramatische Wirkung entfaltet.

Wem das an romantischen Sehenswürdigkeiten nicht genug ist, der sollte in den lauen Abendstunden noch eine Bootstour inklusive Live-Musik und Abendessen buchen. Diese Tour ist wirklich ein Traum – auf der blauen Donau zwischen dem glitzernden Meer und den Lichtern der Stadt. (CD)

(c) Celina Döring