Gemeinsam Tanzen lernen

0
165
(c) CC0 pixabay.com

Ob John Travolta in Saturday Night Fever oder Grease, Patrick Swayze in Dirty Dancing oder Kevin Bacon in Footloose: Diese Männer können TANZEN und sehen dabei wahnsinnig gut aus. Leider sind tanzende Männer eher die Ausnahme. Das sollten wir ändern, oder etwa nicht?! Schnappt Euch Euren Partner und lasst uns das Tanzen gemeinsam wieder zur Mode werden.

Ob das Tanzen in der Disco, der klassische Paartanz oder eher Rock´n´Roll: Manche haben es im Blut, aber jeder kann es lernen, wenn man denn will. Ob von Freunden, von dem/der Partner/in oder in einem professionellen Tanzkurs – es gibt viele Möglichkeiten, man muss es nur wollen.

Über das Knie brechen sollte man das Erlernen nicht, schließlich geht es beim Tanzen um Gefühl, Rhythmus und Timing. Aber ganz ehrlich: Spätestens bei der eigenen Hochzeit sollte der gemeinsame Tanz klappen.

Tanzen – Aus Spaß an der Freude

Ein gemeinsamer Tanzkurs ist nicht nur ein tolles Geschenk für ein anderes Paar, sondern auch eine gute Möglichkeit, sich im Alltag mal wieder näher zu kommen und die Romantik wieder zu entfachen. Schließlich ist man sich doch meist im Alltag selten für ein oder zwei Stunden so nahe, wie in einem gemeinsamen Tanzkurs. Man lernt sich auf einer ganz anderen Ebene neu kennen. Wie können die Körper perfekt zusammen spielen, wer führt wen beim Tanzen (und auch in der Beziehung), schlägt das Herz im gleichen Rhythmus? Man kann beim Tanzen so viel mehr übereinander lernen, als man im ersten Moment denkt.

Doch nicht nur übereinander kann man viel lernen, sondern auch über sich selbst kann man einiges in Erfahrung bringen, so ganz ohne möglichen Rückzug merkt man, mit wie viel dauerhafter Nähe man zurechtkommt, wie groß der persönliche Raum unbedingt sein muss, damit man sich noch wohl fühlt und und und. Bevor man sich nicht selbst wohl in der eigenen Haut beim Tanzen fühlt, kann man auch nicht gemeinsam Spaß haben. Und darum geht es ja hauptsächlich beim Tanzen: den Spaß an der Sache und das tolle Gefühl, wenn eine Drehung gut funktioniert, eine Hebefigur klappt oder die perfekt zum Rhythmus der Musik passenden Schritte spontan ausgewählt werden.

Jeder Anfang ist schwer, doch wenn man erst einmal die Grundschritte verinnerlicht hat, die ersten Erfolge verspürt und nun mehr und mehr Spaß dazu kommt und nicht nur das konzentrierte Zählen der Schritte, kommt der Rest ganz von allein. Und ganz nebenbei tut es Eurer Beziehung ebenfalls gut, wenn Ihr Euch aufeinander einlasst und gemeinsam Neuland erkundet. (FL)

(c) CC0 pixabay.com