Grace: Verbindet Romantik mit guter Laune

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Grace Cover
Quelle:amazon.de

Australien brachte „5 seconds of summer“ hervor und diese Jungs hatten mein Herz schnell erobert (obwohl ich normalerweise nicht auf Boy Groups stehe) und jetzt schafft Australien es wieder! Die junge Sängerin Grace Sewell, besser bekannt als „Grace“ erobert meine Playlists und diese Empfehlung möchte ich gerne teilen.

Ihr größter Hit, der auch im Radio hin und wieder gespielt wurde ist „You don´t own me“ in Zusammenarbeit mit G-eazy und durch diesen Song stieß ich auch vor kurzem auf die Australierin. Ihre Musik ist poppig und groovy und dennoch hat sie etwas von Balladen. Ihre Stimme soulig, mit einem Hauch von Retro R&B und Old School Hip Hop. Musik, die zwischen starkem Gute-Laune Faktor und sehnsüchtiger Gebrochenheit schwankt. Die Texte handeln immer um das andere Geschlecht und die Liebe. Romantisch!? Nicht dauerhaft. Grace versteht es ihr Album so aufzubauen, dass es als Ganzes eine Geschichte erzählt. Die ersten zwei Titel auf dem Album „Church on Sunday“ und „Hell of a girl“ beginnen die Geschichte von einem Mädchen, dessen Herz zu oft gebrochen wurde, die sich nichts mehr aus den Annäherungsversuchen der Männerwelt macht und gut ohne sie klarkommt, zu erzählen. Und dann schwingt sie plötzlich um. Sie zeigt eine verletzliche Seite. Die Grace, die gerne liebt und geliebt wird und für ihre romantische Geschichte kämpfen muss.
Stimmlich scheint Grace sich manchmal ganz nah an Amy Winehouse heranzutasten. „How to love me“ ist ein gutes Beispiel. Das Lied ist sehr ruhig und melancholisch, aber unglaublich leidenschaftlich. Hier zeigt die Sängerin, dass sie doch etwas für Romantik übrig hat, begleitet von einer einfachen Klaviermelodie und einem Schallplattenspieler ähnlichen Knistern im Hintergrund um die Atmosphäre um ein paar Jahrzehnte zurück zu versetzten. Auch „Coffee“ verspricht diese Leidenschaft. Eine simple Erzählung über das Kaffee trinken, und wie es so viel besser schmeckt mit dem Geliebten, wird zu einer tiefsinnigen, coolen Ballade. Die Stimmung kippt wieder wenn Grace „Boys, boys, boys“ singt, das um einiges peppiger ist. Sie bleibt cool und doch hat sie diesen souligen Groove, man kann in diesem Lied förmlich heraushören, dass Grace viel Spaß und gute Laune mitbringt.
Das Album von dem ich rede heißt „FMA“ und wurde im Juli 2016 veröffentlicht. Das Kürzel steht wohl für „follow me around“. Doch wer weiß, ob das Letzen Endes die Bedeutung war, die Grace ihrem Albumtitel zuschreibt. In diesem Fall lässt ihre künstlerische Freiheit uns die Interpretation offen. (CD)
Alle Tracks von “FMA” sind:
1.       Church On Sunday
2.       Hell Of A Girl
3.       Hope You Understand
4.       Crazy Over Here
5.       You Don’t Own Me
6.       How To Love Me
7.       Coffee
8.       From You
9.       Feel Your Love
10.   New Orleans
11.   Boys Boys Boys
12.   Say
13.   Boyfriend Jeans (Remix)
14. Song Cries And Amens