Herbstlich-leckere Kürbis-Rezepte

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(c) CCO pixabay.com

Der Kürbis ist ein klassisches Herbstgemüse. Gerade mit Kindern kauft man definitiv einige, um sie schön herzurichten für Halloween. Aber auch ohne Kinder sollte man sich einige der orangen Exemplare besorgen, um tolle Rezepte auszuprobieren. Denn der Kürbis gibt so einiges her, weil er sich ganz kreativ in sämtliche Gerichte einbauen lässt. Probiert es aus!

Ganz klassisch: Kürbis-Suppe

Ihr braucht: 2kg Kürbis, 500g Möhren, 1kg Kartoffeln, 2 Zwiebeln, 2 EL Butter, 2 Liter Gemüsebrühe, ½ Becher Milch, Salz und Pfeffer.

So gehts: Der Kürbis wird entkernt und in Stücke gewürfelt. Möhren, Zwiebeln, Kartoffeln werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. Die Zwiebeln in der Butter andünsten, Brühe zugeben und aufkochen lassen. Kürbis, Möhren und Kartoffeln zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. 20 bis 30 Minuten kochen lassen. Suppe pürieren, Milch zugeben und abschmecken.

Dazu passt: Leckeres (selbstgebackenes) Brot. Zum Garnieren kann man einen Schluck Sahne und/oder Kürbiskerne sowie Kürbiskernöl nutzen. Auch ein Schluck Balsamico passt sehr gut.

Multitalent: Kürbis-Schnitzel

Ihr braucht: 300g Kürbis, 1 kleine Zwiebel, 1 Ei, 4 EL Mehl, 1 EL Speisestärke, ¼ TL Muskatnuss, Salz und Pfeffer.

So gehts: Der Kürbis wird von den Kernen befreit, zerkleinert und geschält. Das Fruchtfleisch wird grob gerieben. Dazu werden Zwiebeln und Ei untergerührt. Mehl, Speisestärke und Muskatnuss werden zu der Masse gegeben. Damit keine Klumpen entstehen, die trockenen Zutaten durchsieben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Masse wird in Schnitzel-Form gebracht und mit Öl in einer Pfanne von beiden Seiten goldbraun gebraten.

Dazu passt: Frischer Salat. Aber auch als Beilage zu Fisch oder Fleisch passen die Kürbis-Schnitzel sehr gut. Formt man diese auf Burger-Größe, kann man sie auch gut als vegetarischen Pattie für Burger benutzen.

Extravagant: Kürbis-Lasagne mit Tomaten

Ihr braucht: Für die Sauce: 1,5 kg Hokkaido-Kürbis, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 400g Tomaten, 150g Creme fraîche, 1 TL Speisestärke, Öl, Salz und Pfeffer, nach Bedarf Kräuter. Für die Béchamel-Sauce: 50g Butter, 50g Weizenmehl, 750ml Milch, Salz, Pfeffer, nach Bedarf Kräuter. Außerdem braucht ihr für die Lasagne natürlich noch die Lasagne-Platten und Käse zum Überbacken.

So gehts: Der Kürbis wird geteilt, die Kerne entfernt und das Fruchtfleisch gewürfelt. Zwiebeln und Knoblauch ebenfalls würfeln und die Tomaten zerkleinern. Öl in einem Topf erhitzen und Kürbis mit Knoblauch und Zwiebeln andünsten. Tomaten dazugeben und mit Deckel die Gemüsemischung garen. Danach Créme fraîche mit Speisestärke hinzufügen und rühren. Die Kürbis-Tomaten-Mischung mit Salz und Pfeffer abschmecken (Kürbis kann viel Gewürz vertragen, damit es auch nach was schmeckt).

Für die Béchamel-Sauce die Butter im Topf zerlaufen lassen, das Mehl unter Rühren so lang erhitzen, bis es hellgelb ist. Die Milch zugießen und mit dem Schneebesen gründlich durchschlagen, so dass keine Klumpen entstehen. Die Sauce einmal unter Rühren aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dann ganz klassisch die Lasagne stapeln: Béchamel-Sauce, Lasagne-Platten, Kürbis-Tomaten-Sauce, Käse und wieder von vorne. Die Käseschicht bildet den Abschluss. Die Lasagne bei 180°C bei Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, kann sie zum Schluss mit Alufolie abgedeckt werden.

Kürbissorten, (c) CCO pixabay.com

Und nun viel Spaß beim Nachkochen unserer Kürbis-Variationen! Lasst es Euch schmecken! (LN)