Hochzeitsmanagement – wer ist alles mit im Boot?

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(c) CC0 pixabay.com

Hallo Ihr lieben Paare da draußen – na, ist es bei Euch auch bald so weit und Eure Hochzeit steht vor der Tür? Erstmal: Wie wunderschön – Glückwunsch dazu! Und falls es noch nicht so weit sein sollte: Das kommt noch, alles zu seiner Zeit.

Aber Gedanken machen darf man sich doch trotzdem auch so über dieses Fest im Leben, oder? Ich meine, welche Frau macht sich nicht schonmal vorher Gedanken, stellt sich die Trauung, das Kleid … vor – manchmal sogar schon mit sieben Jahren, als Kind. Dann kann man dann auch mal mit zwanzig so langsam darüber nachdenken – ganz egal, ob ein Mann in Sicht ist oder nicht, hihi 😊 und wenn der sowieso schon an Eurer Seite ist, na dann gleich doppelt, gar keine Frage!

Neben vielen anderen Fragen, die so ein Hochzeitsfest und dessen Planung betreffen, stellt sich dann auch die Folgende:

Wer darf alles mitmischen? Wer ist in der Planung mit dabei? Im Folgenden ein paar Tipps und Gedanken dazu, die Euch in dieser Sache weiterhelfen können.

Zuallererst: Ihr seid es, die den schönsten Tag Eures Lebens, das Fest Eurer Liebe und ewigen Verbundenheit, feiert und genießt! Daher gilt zunächst der wichtigste Grundsatz und zwar: Dass Ihr es seid, die ganz grundlegend den Rahmen und alles rund um die Ausrichtung der Hochzeitsfeier entscheidet! Denn schließlich soll ja in erster Linie Euch dieser Tag gefallen, sodass Ihr ihn mit Euren lieben Gästen in vollen Zügen genießen könnt.

Heißt im Klartext: Ihr seid die vorderste Front in Sachen Hochzeitsmanagement. Doch oft – und ja, dem ist definitiv so! – ist die Devise:

Delegieren, was geht, Verantwortlichkeiten, die nicht unbedingt bei Euch liegen müssen, abgeben!

Schnappt Euch Freunde und Bekannte, die Ihr in Eure Hochzeitsplanungen einbinden wollt und könnt. Natürlich auch nur solche, die das ausdrücklich wollen, gerne tun und gerade in organisatorischen Angelegenheiten ein gutes Händchen haben.

Und hierbei ist wiederum wichtig: Sprecht dabei ganz klar ab, wer wofür zuständig ist und definiert die Verantwortlichkeitsbereiche so klar wie möglich, sodass sie sich wiederum klar voneinander abgrenzen lassen. Das ist enorm wichtig, damit es weder zu Missverständnissen noch zu doppelten Verantwortlichkeiten oder – im worst case – zu gar keiner Verantwortlichkeit kommt.

Insgesamt solltet Ihr aber schauen, dass Ihr im Gegenzug auch nicht zu viele Eurer Freunde involviert, sodass das Hochzeitsgeschehen am Ende nicht nur in der Hand der Gäste liegt (da Eure Freunde ja wahrscheinlich zunächst mal primär auch Eure Gäste sind 😉).

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Auch ist es wichtig, dass Ihr selbst den Überblick behaltet, was Ihr an wen delegiert habt. Das heißt, hier lohnt sich die deutsche Bürokratie wieder mal 😉 Zückt also ein Notizbuch oder ein Online-Dokument, in dem Ihr alles festhaltet, was Ihr organisiert – sei es nun zu zweit als Hochzeitspaar, also Dinge, über die Ihr bei Euch zuhause im stillen Kämmerlein übereinkommt oder seien es Verantwortlichkeiten, die Ihr bei einem gemeinsamen Planungs- und Vorbereitungstreffen an bestimmte Personen abgebt.

Schreibt also immer das auf, was Ihr besprochen und vereinbart habt. Das hilft enorm, um den Überblick über das doch irgendwie komplexe Hochzeitsmanagement zu wahren!!
Ein weiterer Step in Sachen Hochzeitsplanungen und -vorbereitungen sind Eure Eltern. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben. Oft fiebern die ja so richtig mit Euch mit, als Eltern des Hochzeitspaares. Zurecht, sage ich da:) Und oft bieten sie aber auch in vielen Belangen direkt ihre Hilfe an, die Ihr gerne annehmen könnt und dürft. Ich meine, dazu sind Eltern ja auch da, oder? 😉

Dabei ist es ganz egal, was sie vorschlagen. Überlegt Euch alles in Ruhe, BEVOR ihr vorschnell irgendeinem Vorschlag beipflichtet, den Ihr gar nicht unbedingt so umwerfend findet wie der oder diejenige, die ihn voll Freude an Euch heranträgt. Wirklich wichtig. Also: Schön nicht aus der Ruhe bringen lassen … ich weiß, das schreibt sich leichter, als es getan ist.

Aber: Keep cool – auch das zahlt sich aus!

Dann vermeidet Ihr vorschnelle Entscheidungen, die Ihr schlimmstenfalls entweder im Alleingang trefft, weil Ihr gerade Euren Partner nicht an Eurer Seite habt, oder die er oder sie gar nicht mag, oder ihr auch nicht, oder Ihr beide nicht wirklich. Da gilt dann auch Folgendes: Ihr müsst nichts annehmen, was Ihr nicht wollt! Dabei meine ich Vorschläge, die Außenstehende, Freunde, Bekannte, Verwandte, Familie, etc. machen, was sie gerne an Eurem Hochzeitsfest auf die Beine stellen würden. Ihr seid niemandem dazu verpflichtet, Angebote bezüglich der Gestaltung EURES Hochzeitsfestes anzunehmen. Ganz doll wichtig … jap 😊

Und nun kommt wohl die Königsdisziplin in Sachen Hochzeitsmanagement, denn wen zieht Ihr als Hochzeitspaar da wohl zunächst zu Rate?

… richtig, Eure Trauzeugen, yessa!

Sobald Ihr Euch also beide für eine Person entschieden habt, die Ihr als Trauzeuge oder -zeugin gerne hättet, diese auch gefragt und dabei ein eindeutiges Ja als Antwort erhalten habt, könnt Ihr Eure Trauzeugen als wohl naheliegendste Instanz in Sachen Hochzeitsmanagement hinzuziehen und in Eure Festplanung miteinbeziehen!

Auch hier gilt, ähnlich wie bei anderen Freunden, immer der Grundsatz, dass Ihr euch zusammentut, in gemütlicher Runde trefft und Euch so zunächst mal im Kreise von Hochzeits- und Trauzeugen“paar“ trefft. Die Vertrautheit und Bekanntschaft hängen natürlich ganz entscheidend davon ab, ob sich Eure jeweiligen Trauzeugen noch nie gesehen haben oder ob sie sich vielleicht schon ihr halbes Leben und daher blind kennen. Schafft also je nach bereits bestehendem Bekanntheitsgrad zunächst den Raum, damit Ihr zu viert „warm werdet“ und Euch schonmal ungezwungen und ohne Zeitdruck (ja, ein früher Planungsstart empfiehlt sich definitiv und lässt sich gar nicht genug betonen) über Eure Vorstellungen und Möglichkeiten austauscht.

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Dabei hängt es natürlich ganz von Euch als Hochzeitspaar ab, was Ihr Euren Trauzeugen alles „zumuten“ wollt an Aufgaben und Dingen, wofür die beiden dann verantwortlich sind. Und auch da ist es immer wieder wichtig, nur im gemeinsamen Gespräch solche Verantwortlichkeiten zu vereinbaren und festzulegen, niemals im Alleingang oder ohne den Zuspruch einer mit im Boot sitzenden Person.

Ganz herkömmlich eignen sich z.B. Junggesellenabschiede/Junggesellinnenabschiede super als Verantwortlichkeitsbereich für Eure Trauzeugen; klar kommt es darauf an, ob ich als Braut meinen Bruder als Trauzeugen gewählt habe oder die beste Freundin … je nachdem lässt sich dann eben ein Mädels-Tag organisieren oder nicht – da kommt es einfach stark auf die individuellen Personenkonstellationen an.

Was es auch sein mag – verteilt an Eure Freunde, Trauzeugen, Eltern und Familie etc., die letzten Endes mit Euch im Boot sitzen, ganz klar die jeweiligen Aufgaben und trennt diese auch klar von angrenzenden ab. Dann kann die Hochzeitsplanung definitiv in vollem Gange starten, und Ihr als Hochzeitspaar behaltet stets den Überblick und habt vor allen Dingen – und das sei noch einmal betont als zu vermeidenden Aspekt – nicht selbst tausenderlei Verantwortlichkeiten über Dinge, die Ihr eigentlich von der Sache her gut abgeben könnt.

Besprecht Euch zu zweit im Vorab und legt dabei genau fest, was Ihr selber machen wollt und was eben nicht. Damit Ihr Euren Hochzeitstag zu EUREM Tag machen und dann auch genießen könnt. Und nicht selbst der Springer seid – dafür wäre dieser Tag als der schönste Tag in Eurem Leben definitiv zu schade! Gutes Durchstarten & Planen also! 😊 (LG)