Interview-Mittwoch mit Monica James

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(c) Monica James

Von Monica James wird es im neuen Jahr 2019 einiges zu lesen geben – und das in allen möglichen Genres aus dem Romance-Bereich! Wie es zu dieser Schreib-Vielfalt kam, was das besondere an Ihren Büchern ist und warum das Schreiben für die Autorin nicht nur ein Job ist, erfahrt Ihr am heutigen Interview-Mittwoch mit Monica James!

Wer ist Monica James und wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Monica James ist ein australisches Mädchen, das sehr glücklich ist, ihren Traum leben zu können. Das Schreiben war schon immer meine Leidenschaft und ich wusste auch schon immer, dass ich das beruflich machen möchte. Allerdings sehe ich das Schreiben nicht als einen Job. Es ist etwas, das ich liebe und es ist ein genauso großer Teil von mir, wie das Atmen 😉

Ich ging zwar zur Universität und machte meinen Bachelor in Englisch, aber ich denke, dass meine besten Arbeiten nicht vom Lernen kommen, sondern von Erfahrungen. Vom Leben.

Sie schreiben im Bereich Romance. Was fasziniert Sie so an diesem Genre?

Ich glaube, jeder hat Romantik im Herzen und jeder liebt Geschichten mit Happy Ends. Die Leser*innen wollen dem tollen Typen dabei zusehen, wie er das Mädchen erobert. Und umgekehrt. Im Moment vertiefe ich mich etwas mehr in die dunklere Romance-Welt. Und ich liebe es 😉

Wie würden Sie Ihre Bücher beschreiben? Was zeichnet Sie aus?

Ich glaube, meine Bücher sind aufrichtig und ehrlich. Außerdem ist immer eine Prise Humor dabei. Und ich muss mich mit den Charakteren identifizieren können, egal, ob sie gut oder böse sind.

Wie recherchieren Sie für Ihre Geschichten?

Normalerweise schreibe ich über Dinge, die mich interessieren. Google ist hier mein bester Freund 😉 Mittlerweile bin ich Expertin in vielen Dingen, dank der Themen, die ich für meine Bücher recherchiert habe.

Wie sieht ein „normaler“ Arbeitstag bei Ihnen aus? Sind Sie eher organisiert oder bestimmen das Chaos oder vielleicht sogar Ihre Protagonist*innen Ihren Alltag?

Für mich gibt es keinen normalen Arbeitstag 😉 Ich habe keine Routine. An manchen Tagen kann ich völlig frei schreiben, an anderen verzweifle ich schon daran, 100 Wörter aufs Papier zu bekommen. Das Schreiben ist für mich nichts sachliches. Ich muss die Geschichte und die Charaktere fühlen können. Um mich zu inspirieren, höre ich viel Musik. Chaos regiert mein Leben! Aber ich habe Erfolg damit. 😉

Haben Ihre Protagonist*innen reale Vorbilder?

Nein, sie sind alle frei erfunden. Aber wenn ich dabei ihre Handlungen nachvollziehen kann, scheinen sie letztendlich real zu werden.

Wie entscheiden Sie über die Namen Ihrer Protagonist*innen? Historische Vorbilder? Persönliche Vorlieben?

Meistens sind es einfach Namen, die ich irgendwo sehe und die mir einfach gefallen. Aber meistens finde ich es schwieriger, mir Nachnamen zu überlegen als Vornamen.

Über welche ihrer Held*innen war es am witzigsten zu schreiben? Welches Paar war das „schwierigste“ und warum?

Der Charakter, über den es am witzigsten war zu schreiben, war Hunter O´Shea – aus dem Spin-Off der „Addicted to Sin“-Reihe- Das Buch daraus heißt „The Hunt“. Er ist so direkt und grob, was ich sehr mag. Für diesen Charakter gab es keine Grenzen. Die Leser*innen lieben oder hassen ihn, da gibt es nichts dazwischen.

Das schwierigste Paar waren Dixon und Madison, ebenfalls aus der „Addicted to Sin“-Reihe, die auch auf Deutsch und auf anderen Sprachen veröffentlicht wurde. Dieses Paar war schwierig, weil beide ihre Makel haben. Aber dieses nicht perfekt sein macht sie als Paar wiederum perfekt 😉

Haben Sie auch im wahren Leben einen Helden/eine Heldin?

Ja, meinen Vater.

Haben Sie ein Lieblingsbuch? Gibt es ein Buch dass Sie Ihr Leben lang begleitet hat?

Mein Lieblingsbuch ist „Flowers in the Attic“. Es war wirklich das erste Buch, welches mich dazu gebracht, mich richtig in die Welt der Bücher zu vertiefen und eine Menge verschiedener Genres zu entdecken!

Auf welche (exotischen) Geschichten von Ihnen dürfen wir uns in Zukunft freuen?

Ich bin so aufgeregt, wenn ich an 2019 denke! Es wird in Deutschland eine neue Buch-Veröffentlichung geben, die im Fischer-Verlag erscheint – eine Liebesgeschichte mit einer unerwarteten Wendung. Das war das heftigste Buch, das ich je geschrieben habe und es dauerte neuen Monate, es zu schreiben, was eine lange Zeit für mich ist, weil ich eigentliche eine schnelle Schreiberin bin. Ich kann es kaum erwarten, dass meine deutschen Leser*innen es lesen!

Nächstes Jahr veröffentliche ich so viele verschiedene Genres: humorvolle Liebesromane, Dark Romance, Romantic Suspense und meinen allerersten Thriller!

Kommen Sie in naher Zukunft mal nach Deutschland?

Oh ja! Ich werde dieses Jahr zur Love Letter Convention in Berlin sein und kann es jetzt schon kaum mehr erwarten!

Welche Frage würden Sie sich selbst gerne stellen?

Brauchst Du wirklich noch eine Tasse Kaffee?

Welche Frage würden Sie Ihren Leser*innen gerne stellen?

Wonach entscheidet Ihr, ob Ihr ein Buch lest? Nach dem Klappentext, nach Rezensionen … ? Ich danke Euch 🙂