Kino: Die schönen Tage von Aranjuez

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Filmplakat: Die schoenen Tage von Aranjuez

Mit Die schönen Tage von Aranjuez bringt Wim Wenders seine Leindwand-Adaption des gleichnamigen Theaterstücks von Peter Handke in die Kinos. Wie es der Name Wim Wenders verspricht, ist der Film keine leichte Kost, doch wer sich auf das intellektuell-sinnliche Gedankenspiel einlässt, wird reich belohnt.

Auf einer grün umrankten Veranda, die zu einem prachtvollen Garten führt, sitzen eine Frau (Sophie Semin) und ein Mann (Reda Kateb) an einem Tisch – umgeben von Bäumen, durch deren Blätter gelegentlich eine angenehme Brise weht, während irgendwo in der Ferne Paris liegt. Die beiden unterhalten sich angeregt, es ist ein einziges Fragen und Antworten, eine Diskussion über allerlei Themen: Über die Erfahrungen mit der Liebe, die Kindheit, Erinnerungen, über das Wesen des Sommers. Und darüber, was Männer und Frauen letztendlich in ihrer Wahrnehmung unterscheidet. Und noch während sie im Zwiegespräch vertieft sind, tippt ein Schriftsteller (Jens Harzer) im angrenzenden Haus fleißig neue Dialogzeilen in seine Schreibmaschine. Ob er sich gerade das Gespräch ausdenkt, das die beiden im Garten führen? Oder ist es umgekehrt?

  • Regie: Wim Wenders
  • Genre: Drama
  • Mit: Jens Harzer, Reda Kateb, Sophie Semin
  • Nationalität: Deutschland , Frankreich
  • FSK: 0
  • Originaltitel: Les Beaux Jours d’Aranjuez

Kinostart: 26. Januar 2017