Ein Wochenende in Warnemünde

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Warnemünde Hafen, (c) CC0 pixabay.com

Warnemünde gehört zu der im Norden liegenden Stadt Rostock und wird auch (Ost-) Seebad Warnemünde genannt. Dort mündet die Warnow in die Ostsee, was für den Namen des Ortes verantwortlich ist.Für einen Kurzurlaub ist es der perfekte Ort, um einmal außerhalb der gewohnten Zone die Seele baumeln zu lassen.

Ob gemütlich am Pier entlang schlendern und Fischbrötchen essen (achtet auf die Möwen, ansonsten ist das Fischbrötchen schneller weg, als ihr sehen könnt), einfach ein bisschen am Ostseestrand liegen, im Sand spielen und im kalten Meerwasser planschen oder aber eine schöne Radtour entlang der Promenade von einem Ostseedörfchen ins nächste – Warnemünde ist so vielfältig und hält für jeden passende Aktivitäten bereit!

Regelmäßig legen die AIDA und auch andere Kreuzfahrtschiffe in Warnemünde ab oder fahren in den Hafen ein. Das ist immer wieder eine Sensation und auf jede Fall sehenswert, wenn man dort in der Region für ein paar Tage ist. Einfach im Internet nachsehen, ob zufällig gerade ein Schiff den Hafen verlässt beziehungsweise einläuft.

Sandskulptur, Sandwelten Warnemünde, (c) CC0 pixabay.com

Direkt dort, wo die Kreuzfahrtschiffe ihren Anker werfen, ist der Pier 7 gelegen. Auch 2019 wird es dort wieder die Sandwelten Warnemünde zu bestaunen geben, wo Künstler aus verschiedenen Ländern mit über 300 Tonnen Sand wunderschöne Kunstwerke formen. Es sieht traumhaft aus!

Direkt daneben gibt es auf Karls Erdbeerhof viele Dinge zum Stöbern, Spielen und Verzehren: Jeden Tag kommen viele Fischer mit frischem Fisch direkt an die Hauptverkaufsstraße und verkaufen frischen Fisch direkt vom Boot herunter. Aber Achtung: Hier ist Möwengefahr! Geht ein Stück weg von der Hauptverkaufsstelle und passt genau auf, wo die nächste Möwe sitzt: So schnell kann man nicht schauen, da haben die mittlerweile sehr zutraulichen und manchmal unverschämten Tiere den Fisch aus Eurem Brötchen heraus gezogen oder haben Ihr Geschäft auf Eurem Kopf oder Eurer Kleidung verrichtet. Aber die Gefahrenzone zu besuchen lohnt sich – es schmeckt köstlich!

Am Ende dieser Straße befinden sich die zwei für Warnemünde typischen Leuchttürme: einer rot, der andere grün. Da muss einfach ein Foto gemacht werden, damit Ihr auch beweisen könnt, dass Ihr in Warnemünde wart. Mit der Fähre (auch direkt am Pier 7, Abfahrt alle 20 Minuten) kann man auf die andere Hälfte der Stadt (Warnemünde – Hohen Düne, 1,40€ pro Person pro Fahrt) und so zu dem roten Leuchtturm gelangen, der grüne Leuchtturm steht im touristischeren Teil der Stadt.

Leuchtturm Warnemünde, (c) CC0 pixabay.com

Natürlich gibt es noch so einiges mehr zu entdecken in dem schönen Warnemünde, aber diese Dinge müsst Ihr einfach erlebt haben, wenn Ihr einmal dort seid. Habt viel Spaß und schnuppert ein bisschen Seebriese im Norden Deutschlands! (LN)