Neuseeland oder Tasmanien – Eine Rundreise

0
202
Dschungel by Silvia pixelio.de
(c) Silvia, pixelio.de

Die paradiesischen Landschaften Neuseelands kennen wir vor allem von Bildern und Videos. Einige von euch waren bestimmt schon mal dort, aber wenn nicht, gehört das Land auf jeden Fall auf die Liste der Orte, die man im Leben gesehen haben muss. Ebenso wie Tasmanien, das mindestens genauso sehenswert ist …

Neuseeland ist ein wunderschönes Reiseziel, dessen Beliebtheit immer größer wird, weshalb auch die Zahl der Touristen, die diese lange Reise auf sich nehmen, ansteigt. Eine ähnlich weite Anreise hat man nach Tasmanien: Man sollte zwei Stopps und viel Zeit einplanen und natürlich sind die Tickets für einen Flug dieser Größenklasse nicht ganz billig – dieses Abenteuer ist also etwas für einen besonderen Anlass. Dennoch gibt es einige Gründe, sich Tasmanien als Alternative zum allgemein beliebten Neuseeland offen zu halten. Besonders für die Abenteuerlustigen unter euch, die sich nach natürlicher Schönheit und authentischen Lebensstilen sehnen, ist dieser Reisetipp Gold wert. Zeit ist ein unerlässliches Mitbringsel wenn ihr alles sehen aber trotzdem eine entspannte Reise verbringen wollt. Da wir uns auf der südlichen Hemisphäre befinden, ist das Wetter von November bis März am schönsten – richtig heiß wird es hier generell aber eher selten. Im Sommer schwanken die Temperaturen meistens um die 20° C. Aber das Tollste ist, dass Tasmanien wie ein kompaktes Neuseeland ist und somit das Reisen etwas erleichtert. Es ist empfehlenswert, eine Kombination aus selbst geplanten Ausflügen und geführten Touren zu wählen, denn so werdet ihr nichts verpassen. Die Unterkünfte auf Touren sind oft sehr einfach, aber dafür seht ihr die Highlights von Tasmanien mit erfahrenen Guides, ohne selbst Auto fahren zu müssen. Mit einem Mietwagen ist der Vorteil dagegen die völlig freie Gestaltung des Aufenthalts.

(c) Miroslaw, pixelio.de

Oft ist das Einzige, woran man bei Tasmanien denkt, der tasmanische Teufel. Dabei handelt es sich um ein flauschiges Tierchen, das gar nicht so dämonisch aussieht, wie sein Name sagt. Die Tierwelt ist hier frei und wild. Neben Wallabys und Kängurus bewohnen Schlangen und Igel die Insel und auch die Unterwasserwelt rings um das Land beherbergt eine florierende Tierwelt. Romantik kommt dann auf, wenn ihr die vielfältigen Landschaften durchquert. Von langen Wanderungen bis zu gemütlichen Spaziergängen bieten die Nationalparks von Tasmanien jedem das Richtige, um die Schönheit der Natur zu erkunden. Im Südwesten ist es eher schroff – hohe Berge überragen dschungelartige Wälder und steile Klippen bringen das Meerwasser des Indischen Ozeans zum bersten. Etwas weiter Richtung Norden erwartet euch dagegen der Franklin-Gordon-Nationalpark mit seinen klaren Flüssen, zauberhaften Wasserfällen und aufregenden Hängebrücken. Im Sommer ist wildes Rafting hier ein beliebter Freizeitsport, aber auch sanfte Routen stehen hoch im Kurs: Sie versprechen eine romantische Dschungel-Tour vom Wasser aus.

Der Regenwald ist dicht, bis ihr den Cradle-Mountain-Lake-St.Clair-Nationalpark erreicht, der der wohl Bekannteste der Insel ist. Hier wird es ruhiger: Klare Seen spiegeln das Bild der verschneiten Berggipfel wieder, grüne Wiesen erstrecken sich um mit Moos bedeckte Felsbrocken – die Stimmung ist einfach einzigartig. Weiter geht es dann an der Bridestow Lavendel-Farm vorbei, die im Dezember und Januar ein magisches lilafarbenes Meer bildet. Der perfekte Stopp für ein romantisches Picknick. Auch die Bay of Fires, eine Bucht an der Ostküste, die auch auf unzähligen Kalendern mit Traumzielen auftaucht, dürft ihr euch eigentlich nicht entgehen lassen. Gerade in dämmrigem Sonnenlicht strahlt die Bucht wie Feuer und versprüht einen fast schon paradiesischen Charme. Nun im Freycinet-Nationalpark angelangt, geht die Reise Richtung Süden an der Küste entlang, wo die nächste Traumbucht wartet. Hier solltet ihr definitiv für einen Sprung ins schimmernd türkis-blaue Wasser der Wineglass Bay haltmachen, bevor es weiter geht.

Port Arthur und Bruny Island sind ebenfalls sehenswerte Ort, die sich direkt um die Hauptstadt Hobart herum befinden, wo ihr ankommt und abreist. In der Hauptstadt lohnt es sich besonders, lokale Weine, Whiskeys und Käse auszuprobieren, wenn ihr das nicht schon auf der Reise getan habt. Nach so viel Freiheit und romantischer Wildnis tut die Stadt für ein paar Tage noch einmal gut, bevor es auf den Flug zurück nach Hause geht. (CD)

(c) Cornerstone, pixelio.de