Sonnenaufgang auf dem Adams Peek in Sri Lanka

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Sonnenaufgang Adams Peek, (c) Leonie Nobel

Sri Lanka steht momentan mega im Trend – ein Geheimtipp ist dieses sehenswerte Land schon lange nicht mehr. Geringe Preise, gute Infrastruktur und nette Einheimische ziehen die Urlauber an, ähnlich wie die vielen Sehenswürdigkeiten.

Ein Erlebnis müsst Ihr für einen Urlaub in Sri Lanka unbedingt auf Eure To-Do-Liste schreiben: den Adams Peek zum Sonnenaufgang besteigen: ein unvergessliches Erlebnis für einen zauberhaften Urlaub!

Tipp Nummer eins ist definitiv, dass Ihr diesen Aufstieg unter der Woche plant. Es wird so oder so recht voll auf dem Berg sein, aber am Wochenende machen sich viele Einheimische ebenfalls auf den Weg, um den Sonnenaufgang zu bestaunen. Plant ausreichend viel Zeit ein, um vom Hotel zum Punkt des Aufstieges zu gelangen und dann für den Aufstieg selbst, damit es zeitlich noch reicht, wirklich bis ganz nach oben zu wandern. Für die Wanderung selbst – inklusive der 5.000 Stufen – solltet Ihr circa drei Stunden einplanen. Die Stufen sind in unregelmäßigen Abständen angelegt und haben unterschiedlichste Maße. Eine gewisse Fitness wird dementsprechend vorausgesetzt. Praktisch ist es, wenn Ihr ein zweites Outfit, ausreichend zum Trinken und ein paar Snacks mitnehmt (gerade in der Nebensaison sind vorhandene Buden geschlossen, so dass nichts gekauft werden kann).

Sonnenaufgang Adams Peek, (c) Leonie Nobel

Oben angekommen, fasziniert eine unglaubliche Szenerie: Viele Menschen, die alle erwartungsvoll auf die Landschaft und die Sonne schauen. Das einzige, was tollen Fotos etwas im Weg ist, ist der Zaun. Man könnte den Sonnenaufgang einfach ein kleines Stück unterhalb des Gipfels verfolgen (da hat man keinen Zaun vor der Nase) oder aber, man denkt an einen Selfie-Stick und kann auf diese Weise Fotos über den Zaun hinweg machen.

Adams Peek, (c) Leonie Nobel

Besonders bewegend ist die buddhistische Prozession im Hintergrund. Das verleiht der ganzen Szenerie ein ganz besonderes Flair und bleibt wohl für immer im Gedächtnis.

Der ganze Aufstieg ist während der Saison (Dezember bis Mai) beleuchtet, in der Nebensaison leider nicht. Dann ist auch der Tempel nicht geöffnet. Also bitte dringend eine Stirnlampe einpacken, wenn Ihr zu dieser Jahreszeit den Aufstieg in Angriff nehmen wollt.

Nicht nur der Aufstieg kann einem den Atem rauben, sondern auch der Abstieg. Es bieten sich Euch wahnsinnige Ausblicke auf eine wunderschöne Landschaft mit zahlreichen Stausees. Je nach Jahreszeit ist es auch recht frisch auf dem Gipfel (da je gerade am Anfang noch keine Sonne da ist, um die Luft zu erwärmen).

Auch wenn es anstrengend ist, der Aufstieg lohnt sich wirklich und darf bei einem Sri Lanka-Urlaub auf keinen Fall fehlen. Genießt die Aussicht! 🙂 (LN)

Aussicht Adams Peek, (c) Leonie Nobel