Unser Interview mit Anna Harrington

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Regency-Romane werden immer beliebter, denn diese Epoche in der Geschichte des Vereinigten Königreiches Großbritannien hat echtes Roman-Potential. Neben starker sozialer, politischer und stilistischer Aufschwünge, haben sich zu dieser Zeit auch wahnsinnig berührende Liebesgeschichten abgespielt. Warum sich Anna Harrington voll und ganz dem Regency-Genre verschrieben hat und was die Autorin an historischen Romanen so reizt, hat sie uns im Interview erzählt.

Wer ist Anna Harrington und wie sind Sie Autorin geworden?

Wer bin ich? Mal überlegen … Ich liebe Jazz und Swing. Mein Guilty Pleasure sind Karamel-Biscotti getunkt in heiße Schokolade – davon kriege ich nie genug und würde eine ganze Packung essen, wenn man mich ließe! Ich liebe das Reisen und das Tappen in alle erdenklichen Touristenfallen. Einmal bin ich einen Umweg von einer Stunde gefahren, nur um ein Foto eines lebensgroßen Elchs aus Schokolade zu schießen, den man in Main finden kann. Ich bin die Art Mensch, die alle Beschriftungen in Museen und alle Hinweisschilder entlang der Straße liest (Ja, ich bin so ein großer Nerd). Der perfekte Tag für mich beginnt mit dem Trinken meines Morgenkaffees auf der Veranda, während ich die Sunday NY Times lese, dann kümmere ich mich um die Rosen in meinem Garten und beende den Tag mit einem Glas Wein auf der Terrasse. Ich war schon immer Autorin, auch schon als Kind. Ich füllte ganze Hefte mit Geschichten. Aber erst, als ich ein Buch von Julia Quinn vor vier Jahren las, entdeckte ich die Welt der Regency-Romances für mich. Es hatte mich erwischt! Und ich konnte seitdem weder aufhören, sie zu lesen, noch sie zu schreiben.

Sie schreiben Regency-Romances. Was ist so faszinierend an Regencies im Vergleich zu historischen Liebesromanen oder Contemporaries?

Als ich vor vier Jahren mit dem Schreiben von Regencies begann, wusste ich bereits eine Menge über die Zeit, aber hauptsächlich über Architektur, militärische Ereignisse und politische Geschichte. Nun die sozialen Normen zu entdecken, die so enorm das Leben in dieser Zeit beherrscht haben – ganz unabhängig von der sozialen Klasse, der man angehörte – eröffnete mir eine ganz neue Welt, die es zu entdecken galt.Wer konnte schon ahnen, dass die Politik, die gesellschaftliche Veranstaltungen wie Bälle regierte, genauso spannend war wie Parlamentsdebatten? Niemand kann ernsthaft bezweifeln, dass eine junge Dame, die sich einen Ehemann suchen muss, die Saison nicht mit derselben Entschlossenheit angeht wie ein General, der einen Feldzug plant.
Ich würde gerne in die ganz andere Welt reisen, aber im Gegensatz zu den Welten in Fantasy-Romanen, hat diese wirklich existiert. Ich transportiere gerne moderne Befindlichkeiten und Probleme in die Regency-Zeit. Menschen ändern sich nicht – Mode und Technologien ändern sich, Zivilisationen kommen und gehen, aber grundlegende menschliche Sehnsüchte bleiben gleich, ganz besonders, wenn es um Liebe und Glück geht. (Außerdem mag ich es sehr, dass Reisen Tage dauerte, jedes Schlafzimmer ein romantisches Kaminfeuer hatte, Kerzenlicht viele Küsse und Herzen wärmte – und es gab keine Smartphones!!!)

Was inspiriert Sie beim Schreiben?

Ich werde von Orten inspiriert, vor allem von prächtigen Herrenhäusern. Ich liebe Architektur und Landschaftsgärtnerei. Wenn ich meine Bücher schreibe, beginne ich oft mit einer festen Vorstellung von einem Ort. Daraus entstehen danach die Charaktere und die Handlung. Ich beginne immer mit einem bestimmten Gefühl für den Ort, wenn ich meine Geschichten erstelle. Ich finde oftmals ein Haus oder ein Gebäude, das mir auffällt. Dabei denke ich mir dann: „Wer würde hier leben? Was wollen diese Menschen? Was hält sie davon ab, dies zu erreichen?“ Die Geschichte fängt dann in der Regel von dort aus an. Die Charaktere entstehen dann ganz natürlich aus den Orten, in die ich sie platziere. Ich werde niemals in einem prachtvollen Haus wie Chatham oder Spencer House wohnen und auch niemals mein Leben umgeben von professionell angelegten Gärten verbringen können. Meine Charaktere jedoch können dies. Und durch meine Charaktere kann ich in den Genuss davon kommen. Für mein Buch „WHEN THE SCOUNDREL SINS“ hatte ich so viele Bilder von schottischen Burgen und Herrenhäusern der Grafschaft Cumbria in meinem Kopf, dass ich mich gar nicht zwischen ihnen entscheiden konnte und letztendlich eine Collage davon erstellt habe, um das Schloss Glenarvon darzustellen – das Zuhause, für dessen Rettung Annabelle alles tun wird.

Wie würden Sie Ihre Bücher beschreiben? Was ist das Besondere daran? Was halten Sie für besonders wichtig?

Meine Bücher beruhen auf traditionellen Erzählstilen einer Liebesgeschichte und verleihen dieser eine Wendung. Beispielsweise wurde in meinem Buch „DUKES ARE FOREVER“ die Idee des Wächters/Schutzbefohlenen auf den Kopf gestellt, indem der Schutzbefohlene eine erwachsene Frau und der Wächter der Feind ihrer Familie wurde. In „ALONG CAME A ROGUE“ (Spoilerwarnung!) wird die Wendung mit dem geheimen Baby verdreht, indem die Heldin im Liebesroman schwanger wird. Josie im Roman „HOW I MARRIED A MARQUESS“ ist eine Straßenräuberin im Stil von Robin Hood. In meinem neuesten Roman „WHEN THE SCOUNDREL SINS“ habe ich mit den Vorstellungen der Zweckehe gespielt. Aber dann dachte ich mir: „Was wäre, wenn ich die Idee auf den Kopf stelle und die Zweckehe niemals stattfindet?“ Quinton weigert sich, Belle zu heiraten, obwohl die Hochzeit die Probleme beider lösen würde. Belle würde lieber gar niemanden heiraten. Wenn man noch ein paar Burgruinen, Nacktbaden im Teich und eine Menge Whiskey dazugibt, bekommt man schließlich ein ziemlich gutes Happy End. Meine Heldinnen sind außerdem insofern keine traditionellen Frauen, als dass sie keine typischen Regency-Heldinnen sind, die sich auf die Ehe und eine angemessene Gesellschaft konzentrieren. Die Mehrheit meiner Heldinnen will überhaupt nicht heiraten und ihr Leben als Ärztinnen, Künstlerinnen, Abenteurerinnen usw. verbringen – all jene wunderbaren Berufe, die Männer damals mit Freude ausüben konnten, Frauen hingegen nicht. Zudem warten sie nicht auf Männer, die sie erretten.

Wie recherchieren Sie?

Copyright: Anna Harrington

Ich recherchiere nicht, bevor ich ein Buch schreibe – und zwar aus dem Grund, dass ich bis jetzt noch kein Buch geschrieben habe, das von etwas handelte, worüber ich nicht schon eine Menge wusste. Ich bin mir jedoch sicher, dass dieser Tag bald kommen wird, an dem ich vorher recherchieren muss! In der Regel recherchiere ich, während ich tatsächlich schreibe und bestimmte Informationen brauche, wie z.B.: Wie nennt man diese kleine Sitzstange, auf die der Diener hinten auf dem Wagen sitzt? Wie wurde Fieber behandelt? Wie viele Innentoiletten hatte ein Stadthaus? Dinge, die nicht wirklich wichtig für die Handlung oder den Schauplatz sind, aber dem Roman genügend historische Wirklichkeit verleihen, um den Leser in die von mir erschaffene Regency-Welt zu versetzen.

Wurden Ihre Protagonisten nach dem Vorbild von realen Menschen erschaffen? Können Sie Beispiele dafür geben?

Keiner meiner Charaktere beruht auf realen Menschen. Ich finde es zu schwierig, über jemanden zu schreiben, den ich im wirklichen Leben kenne. ABER es fließen andere Dinge aus meinem Leben in die Bücher ein, wie Josie in „HOW I MARRIED A MARQUESS“, die ihr Pferd ins Haus geritten hat. Das habe ich als Kind auch getan. In meinem Roman „WHEN THE SCOUNDREL SINS“ in der Bibliotheksszene handelt es sich um eine sehr persönliche Beschreibung dessen, warum Belle Bücher liebt – und *dies* kam direkt aus meinem Herzen: „Sie liebte Bücher. Oh, wie könnte irgendjemand das nicht? Die Art und Weise, wie sie nach Zellstoff und verregneten Nachmittagen rochen, das weiche Gefühl des Papiers unter ihren Fingerspitzen beim Umblättern der Seiten, all das zwischen den Buchumschlägen enthaltene wunderbare Wissen und die Abenteuer, die nur darauf warten, entdeckt zu werden – sie liebte alles an den Büchern. Vor allem aber liebte sie die Art und Weise, wie die Bücher ihr stets Trost gespendet haben. Wenn sie zwischen der Wahl stünde, sich davonzuschleichen, um ein Buch zu lesen, bei dem sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und glauben kann, dass alles möglich ist, oder gezwungen zu sein, höflich zu sein, auch wenn Menschen sie absichtlich wie Luft behandeln, dann würde sie sich gerne jederzeit für ein Buch entscheiden.“

Wie überlegen Sie sich Namen für Ihre Protagonisten? Nehmen Sie sich historische Figuren zum Vorbild? Basiert diese Entscheidung auf persönlichen Vorlieben? Wir stellen diese Frage, da Quinton, der Name der Hauptfigur im Roman „When the scoundrel sins“ (der gerade erst erschienen ist), ein eher ungewöhnlicher und ziemlich interessanter Name ist.

Ich habe Listen mit traditionellen männlichen und weiblichen Namen aus dem England Anfang des 19. Jahrhunderts, die ich im Internet gefunden habe. Das Gleiche gilt für eine Liste mit englischen Nachnamen und eine Liste mit englischen Herrenhäusern, die nicht mehr existieren. Wenn ich einem Charakter einen Namen geben muss, versuche ich, ein sehr genaues Bild von dieser Figur in meinem Kopf zu haben, um dann die Liste Name für Name durchzugehen, bis ich einen passenden gefunden habe. Manchmal klappt das aber nicht. Ich habe einmal versucht, über eine Figur namens Ian zu schreiben. Aber dies hat einfach nicht geklappt, bis ich gemerkt habe, dass er besser „Nate“ heißen müsste. Ich habe die Namen geändert und konnte das Buch schließlich ganz schnell vollenden.
Bei meinem Roman „WHEN THE SCOUNDREL SINS“ entstand der Name Quinton ganz von selbst. Ich wollte einen Namen, der etwas harsch klingen würde, wenn Annabelle ihn ruft, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen: „QUINTON!“ Ich wollte aber auch einen Namen, der andererseits charmant klingt … Quinn. Und ein Name, der mit Q beginnt, ist mir als Name einfach in den Sinn gekommen, da er den Leser ohnehin schon anlächelt.

Auf welche (exotischen) Schauplätze oder Geschichten von Ihnen können wir uns freuen?

Copyright: Anna Harrington

Zählt Dover, England, als exotisch? [Lacht laut]. Da meine Bücher in der Regency-Zeit spielen, bin ich leider ziemlich stark auf England beschränkt. Ich würde allerdings sehr gerne ein Buch schreiben, das an einem sehr romantischen Ort spielt wie Venedig oder Prag. Ich spiele mit dem Gedanken, ein Buch über eine Heldin zu schreiben, die eine Abenteurerin ist. Dadurch kann ich die Ruinen von Griechenland und die exotischen Landschaften Nordafrikas einbringen. Dies ist jedoch auch mit sehr vielen neuen Recherchearbeiten verbunden.

Wie sieht ein typischer Tag in Ihrem Leben als Schriftstellerin aus? Gehen Sie sehr organisiert vor oder wird Ihr Tagesablauf beim Schreiben von Chaos oder Ihren Protagonisten bestimmt?

Während des Schuljahrs bin ich auch als Professorin für Geisteswissenschaften tätig. Daher bin ich auch mit der Hochschullehre und Bewertung von Arbeiten beschäftigt. Nach den Lehrveranstaltungen oder an Wochenenden habe ich dann freie Zeit zum Schreiben. In der Regel sitze ich abends vor meinem Laptop und schreibe, während ich Fernsehen schaue oder Musik höre. Im Sommer verbringe ich meinen Tag auf meiner überdachten Veranda und schreibe, während ich dem Vogelgezwitscher lausche. Im Sommer schreibe ich von 09:00 bis 21:00 Uhr, bis es dunkel wird und mich die Mücken ins Haus jagen. Wenn es dunkel ist und ich im Haus bin, arbeite ich an anderen Dingen, die mit der Schriftstellerei zu tun haben: Karten oder Briefe versenden, an Wettbewerben teilnehmen, Konferenzen planen etc. Ich gehe sehr organisiert vor. Unordnung und Desorganisiertheit machen mich verrückt. Ich muss einen festen Zeitplan und Tagesablauf haben. Ich bin nicht gut in Sachen Spontaneität.

Bei welchen Helden/Heldinnen hat Ihnen das Schreiben am meisten Spaß gemacht? Welches Paar war das „schwierigste“ – und warum? Haben sie die Kontrolle über die Handlung übernommen oder so etwas in der Art?

Ich glaube, dass ich mich in all meine Helden verliebt habe … Kann ich aus allen Figuren den perfekten Mann zusammenmischen?? Aber Spaß bei Seite: Meine Lieblingsfigur bisher ist Quinton Carlisle aus „WHEN THE SCOUNDREL SINS“. Er ist nicht der typische Alpha-Held aus der Regency-Zeit, auch wenn er sich nicht verlieben will – aber *nicht* aus dem Grund, den Sie denken! Er ist vielmehr ein reiner Charmeur mit einem Herz aus Gold, der Belle wirklich helfen und ihr das Haus geben will, das sie verdient hat. Gleichzeitig entfacht er jedoch ihre Leidenschaft. (Spoilerwarnung!). Als er ihr die Perlenschnur als Brautgeschenk vor der Hochzeit gibt, ein Familienerbstück, das an die Kinder weitergegeben wird, erfahren wir, wie viel ihm Familie bedeutet und wie er sich wünscht, eine eigene Familie mit Belle zu gründen. Als Held hat er mich gleichzeitig sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht – und er macht das alles mit einem verwegenen Grinsen. Bisher gab es noch kein Paar, bei dem das Schreiben schwierig war. Aber ich bin mir sicher, das kommt noch!

Gibt es einen Ort, um Urlaub zu machen, den Sie besonders romantisch finden? Haben Sie einen Geheimtipp, den Sie mit unseren Lesern teilen möchten?

Ich denke, Venedig in Italien ist besonders romantisch – vor allem bei Sonnenuntergang beim Blick über den Canale Grande von der Rialto-Brücke aus. Ich liebe außerdem das Labyrinth an Straßen und Kanälen. Da Sie auf einer Insel sind, können Sie sich nicht verlaufen. Es ist daher der perfekte Ort, um sich einfach ein Eis zu kaufen und herumzuspazieren.

Haben Sie ein Lieblingsbuch? Gab es wichtige Bücher für Sie, die Sie das ganze Leben begleitet haben? Was war Ihr erster Liebesroman?

Ich habe sehr viele Lieblings-Liebesromane, aber ich liebe einfach „AFTER THE KISS“ von Suzanne Enoch. Suzie leistet so tolle Arbeit, da sie äußerst sympathische Figuren an einem Regency-Schauplatz erschafft. Zudem verleiht sie ihren Romanen so wunderbare Beschreibungen und so detaillierte Einzelheiten, die in vielen historischen Romanen heutzutage fehlen. Sie erschafft zudem eine unabhängige und starke Heldin und fügt genau das richtige Maß an Regency-Jargon hinzu, um dem Roman die passende Atmosphäre zu verleihen, ohne jemanden aufgeben zu lassen, der zum ersten Mal ein Buch liest, das in diesem Zeitalter spielt. Und ihr Held, Sullivan Waring, ist eine meiner Lieblingsfiguren. Die Bücher, die mich schon ein ganzes Leben lang begleiten, sind „Hundert Jahre Einsamkeit“ (wirklich alle Bücher von Marquez), „Catch-22“ und „The Great Gatsby“. Ich ertappe mich dabei, diese Bücher alle paar Jahre erneut zu lesen. Da ich jedes Mal, wenn ich diese Bücher lese, eine andere Person bin, sind auch die Bücher jedes Mal anders. Ich glaube, der erste Liebesroman, den ich je gelesen habe, war „A KNIGHT IN SHINING ARMOR“… aber das ist schon so lange her!

Welches Buch lesen Sie zurzeit? Wer ist (zurzeit bzw. allgemein) Ihr Lieblingsautor?

Ich lese gerade Lisa Kleypas. Ich liebe es, mir eine Autorin vorzunehmen, deren Bücher ich noch nie gelesen habe, und dann all ihre Bücher zu kaufen, die sie jemals geschrieben hat, um dann alle von ihrem ersten bis zum zuletzt erschienenen Buch durchzulesen. Ich lerne so viel durch die Analyse, wie sich eine Schriftstellerin im Laufe der Zeit entwickelt (oder sich verschlechtert, wie dies manchmal der Fall ist). Meine Lieblingsautorinnen sind Suzanne Enoch, Elizabeth Hoyt, Sabrina Jeffries und eine neue Autorin Anna Bradley. Allerdings wird Gabriel Garcia Marquez immer in meinem Herzen sein.

Welche Eigenschaften muss ein Liebesroman-Held haben, um Ihr Herz zum Schmelzen zu bringen?

Ein unterdrückter Gentleman wie aus dem Lehrbuch! Ein Gentleman wie aus dem Lehrbuch besitzt in der Regel so viele unterdrückte Leidenschaften, die nur darauf warten auszubrechen, dass es Spaß macht anzusehen, wie lange er es in dieser qualvoll korrekten Rolle aushält und was genau ihn um den Verstand bringt. Er ist ein Held voll von Frustration und Angst. Und welche Frau würde nicht gerne seine Leidenschaften erleben, wenn er diesen freien Lauf lässt? 😉 Sebastian Carlisle aus dem Roman „IF THE DUKE DEMANDS“ ist das perfekte Beispiel eines Gentlemans wie aus dem Lehrbuch … bis die Liebe seine qualvoll korrekte Welt auf den Kopf stellt.

Planen Sie, in naher Zukunft nach Deutschland zu kommen?

Ich LIEBE Deutschland! Es ist eine der schönsten Gegenden, an dem ich jemals war. Zudem sind die Menschen dort wundervoll. Ich liebe Bayern, liebe aber auch all die Kunst in Berlin über alles. Leider habe ich nicht vor, in absehbarer Zeit wiederzukommen. Die Welt ist groß und es gibt so viele weitere Orte, die ich sehen möchte, bevor ich sterbe. Ich würde jedoch gerne eines Tages wiederkommen können.

Welche Frage möchten Sie sich selbst stellen?
Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Meiner Ansicht nach ist es wichtig, dass jeder seine Zukunft im Blick behält und wie man sich selbst verbessern bzw. seine Träume erfüllen kann. Indem wir uns diese Frage stellen – und uns dazu zwingen, diese Frage zu beantworten –, behalten wir unsere Ziele im Blick und wie wir diese erreichen können.

Welche Fragen möchten Sie Ihren Lesern stellen?

Was gefällt Ihnen am besten an historischen Liebesromanen? Auf diese Weise würde ich genau wissen, wie ich meine Romane schreiben soll, um die meisten Menschen glücklich zu machen.

Copyright: Anna Harrington