Von San Francisco nach Seattle

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Foto: Celina Döring
(c) Celina Doering

Amerika – das Land der Möglichkeiten. Es gibt unzählige grandiose Orte in den Vereinigten Staaten. Ein romantischer Road-Trip entlang der nördlichen Westküste verbindet viele traumhafte Ziele. Eine einzigartige Natur und grandiose Städte, alles in Einem.

(c) Celina Doering

In zerrissenen Blue Jeans durch die Hippie-Straße von San Francisco zu schlendern ist schon romantisch, aber das ist nur der Anfang. Wichtig ist, dass der Trip gut geplant ist. In Amerika darf man erst ab 21 Jahren ein Auto mieten, das ist wichtig zu wissen, aber sonst ist es unkompliziert. Überall gibt es schöne Unterkünfte zu guten Preisen, und die Route bietet garantiert abwechslungsreiche, spannende Landschaften voller Magie.

Der Sommer ist definitiv die bessere Wahl für eine solche Reise, denn dann ist es nicht so kalt und regnerisch (vor allem in Seattle).

Beginnen wir also in San Francisco. Eine wunderschöne Stadt. Die typischen engen Straßen führen in die Hügel hinauf. Vor allem die Lombard Street ist ein Blickfang. Ihre steilen Serpentinen sind geschmückt mit tausenden von Blumen, und wenn die Sonne hinter dem Hügel erscheint, erstrahlt alles in warmem Licht. Die vielen bunten und alten Holzlattenhäuser zieren viele Straßen, und am Pier 9 kann man Seelöwen beim Sonnenbaden auf den Bootdocks zusehen. Im Hintergrund liegt das ehemalige Gefängnis Alcatraz, dessen Name und Geschichte legendär sind. Das beeindruckende Gebäude hält auf seiner Insel einsam Stellung und kann auch bei frühzeitiger Buchung besucht werden.

Die Golden Gate Bridge ist ein Muss. Sie ist einfach wunderschön, egal bei welchem Wetter. Hier kann man einen romantischen Spaziergang auf die Brücke machen und über die hügeligen Küsten von San Fran schauen. Es lohnt sich auch, die Brücke mit dem Auto einmal zu überqueren und zum Hippie-Baum zu fahren. Ein traumhaftes Insider-Plätzchen. Die Hügel sind bewachsen mit hohem Gras, das sich im sanften Wind beugt, und nach einem kurzen Spaziergang steht vor einem ein riesiger, alter Baum mit einer großen Schaukel. Man schaukelt dann förmlich über der Küste vor der Stadt, links die rote Golden Gate Bridge und vor einem die Stadt zwischen den grünen Hügeln. Ein unglaublich romantischer Treffpunkt.

Nach 2 bis 3 Tagen in San Francisco wird es Zeit aufzubrechen. Die Route führt Sie auf dem schönsten Highway Kaliforniens, der Interstate 1, entlang der Westküste Amerikas mitten in wilde Naturreservate. Die Möglichkeiten, besondere Orte zu erkunden, sind grenzenlos. Einige Muss-Haltestellen sind die Burney-Wasserfälle, die Sundial Brücke in Redding (auch ein guter Ort, um zu übernachten). Auch der Crater Lake ist empfehlenswert. Ein See in einem schlummernden Vulkankrater, der alle Herzen höher schlagen lässt.

(c) Celina Doering

Weiter geht es mit einem kurzen Stopp in der schönen Stadt Portland und einem Abstecher in die Wildnis des Columbia River Gorges. Ein hoher Wasserfall, dem man von einer romantischen Holzbrücke in luftigen Höhen ganz nahe kommen kann. Ebenfalls nicht wegzudenken sind die berühmten Redwood Bäume. Ein magischer Moment erwartet Sie hier zwischen diesen Baumgiganten, es wird Ihnen garantiert die Sprache verschlagen, was die Natur alles erschaffen hat.

Am Ende ihrer Reise, wenn Sie bereits denken, nichts kann Sie mehr überraschen, wartet die schöne Stadt Seattle umgeben vom Olympic National Park. Seattle bietet einzigartiges Flair, sehr gute Meeresfrüchte-Küche und eine beeindruckende Innenstadt. Shopping kommt in Downtown nicht zu kurz, und alle Genießer werden auf dem berühmten Pikeplace Fischmarkt fündig. Der berühmte Starbucks Kaffee kommt ebenfalls aus Seattle, und man kann das erste Kaffeehaus hier besuchen. Schlauer ist es aber, die neue Fabrik anzusehen. Das Gebäude beherbergt ein modernes, tolles Kaffee, in dem man den gesamten Prozess von der Bohne bis ins Päckchen, während eines wirklich guten Cappuccinos, beobachten kann. Auch aus der Höhe ist Seattle beeindruckend schön. Aber man fährt am besten auf das das Dach des Columbia Center anstatt auf das des bekannten Space Needle, denn von dort kann man das Space Needle dann betrachten, was viel schöner und günstiger ist. Bei Nacht ist dieses „Sky Observatory“ besonders romantisch.

Die Museen sind einen Besuch wert. Zum Beispiel das des Glaskünstlers „Chihuly“. Alles ist noch dazu gut zu Fuß zu erreichen und die Navigation ist einfach.
Eine Untergrund-Tour sollte beim Seattle Besuch auf keinen Fall fehlen, denn die Stadt verbirgt ein unteririsches Geheimnis, das man für wenig Geld erkunden kann.

Wenn es warm und sonnig ist, ist auch Alki Beach ein traumhafter Ort zum Schwimmen oder Spazierengehen. Man sieht Seattle von hier einmal aus der Ferne und mit etwas Glück Seelöwen und sogar Wale.

Dieser Road Trip ist ein Erlebnis voll von Wundern, Romantik und Spannung und bietet Abwechslung zwischen Städten und Natur, dass man meinen könnte, jeden Tag auf einen anderen Planeten zu reisen. Verlieben Sie sich neu! (CD)

(c) Celina Doering