Weihnachtlicher Tierheimbesuch

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(c) CC0 pixabay.com

Wir verbringen en alle die Feiertage im Kreise unserer Liebsten, mit vielen Geschenken, guter Laune und reichlich Essen und Trinken. Manche Leute kommen auf die Idee, Tiere zu Weihnachten zu verschenken, die dann kurz nach Weihnachten wieder an die Tierheime abgegeben werden, weil eine versteckte Allergie zum Vorschein kommt, weil es zu viel Aufwand ist, sich um das Tier zu kümmern oder aber auch, weil man einfach schon nach kurzer Zeit keine Lust mehr auf das Tier hat.

Wenn Ihr also ein Herz für Tiere habt, aber selbst keines dieser armen Tiere aufnehmen könnt, dann besucht doch einfach die Tiere im Tierheim und nehmt Euch ein bisschen Zeit für die Lebewesen.

In vielen Tierheimen herrscht Mangel an ausreichender Betreuung für die Tiere, also fragt einfach bei Euch in der Nähe im Tierheim nach, ob sie Hilfe brauchen bzw. annehmen möchten. Also gebt Euch einen Ruck und besucht im Januar die kleinen Wesen, streichelt und kuschelt sie ein bisschen, geht mit ihnen Gassi oder spielt ein bisschen mit ihnen.

Bei vielen Tierheimen kann man auch Futter spenden. Der Mangel an Zeit ist also keine Ausrede: Kauft im Wocheneinkauf einfach noch einen Sack Tierfutter und bringt es vorbei. Das dauert zehn Minuten und die sollte doch eigentlich jeder übrig haben. Außerdem könnte man Spielzeuge für die Tiere kaufen und auch regelmäßig wiederkommen, um mit den Tieren gemeinsam mit dem Spielzeug zu spielen. So kann man vielen Tieren gleichzeitig etwas Gutes tun, das Tierheim zusätzlich finanziell entlasten und ein Teil des Lebens von dem Tier werden.

Das Beste wäre es natürlich, wenn Ihr selbst eines der Tiere, die abgegeben wurden, ein dauerhaftes, glückliches zu Hause bieten könntet. So könntet Ihr zu einer kleinen Familie werden und Eure Erzieherfähigkeiten schon mal beim tierischen Kind testen. 😉 Ein kleines Tier kann einem selbst so viel Liebe und Glück schenken, dass man sicherlich nicht nur dem Tier etwas Gutes tut, sondern eben auch sich selbst.

Sprecht doch mal mit Eurem Partner darüber, vielleicht ist es ja eine Möglichkeit für Euch, Eure Beziehung auf ein neues Level zu heben. Sich gemeinsam um ein lebendes Wesen zu kümmern, zeigt einem gänzlich andere Seiten vom Partner, als die, die man bisher kennenlernen durfte. Es ist aber eben auch etwas Verbindliches: Denkt lange darüber nach, rechnet den finanziellen Aufwand durch, bevor Ihr Euch endgültig dafür entscheidet! Das Tier soll schließlich bei Euch sein schönstes und letztes zu Hause gefunden haben und nicht wieder abgegeben werden! (LN)

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