Wohlfühloase mit Katzen

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Wer in Berlin nach einem etwas anderen Café sucht, weitab vom Hauptstadttrubel und umgeben von Grünanlagen, in denen man flanieren kann, dem sei Pee Pees Katzencafé in der Thomasstr. 53 in Neukölln empfohlen.

Solltet ihr euch wegen des Namens („Peh Peh“ nicht „Pi Pi“!) wundern: Die Caféinhaberin Andrea hat einen tauben weißen Kater, der seiner Faszination für die Drums ihres Mannes eines Nachts voller Hingabe nachgab und damit alle weckte, denn er spürte nur die Vibrationen … Damit hatte er den Spitznamen „Pauken Paule“ oder eben P(ee) P(ee) weg, der dann irgendwann auch Andreas Spitzname wurde.

Gestern waren wir Gast im Katzencafé, haben dort eine entspannte und gemütliche Zeit verbracht und die selbstgemachten Frühstücksangebote und Kuchen genossen. Das Café ist unglaublich heimelig und mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet worden. In den mehr als zwei Jahren, die es das Café schon gibt, sind immer mehr schöne Dinge dazu gekommen. So auch die schönen Katzenaquarelle, die von einer mit der Inhaberin befreundeten Künstlerin geschaffen wurden und teilweise auch käuflich erhältlich sind. Auch begeisterte Besucher aus der ganzen Welt haben – natürlich – Katzenbilder an das Café gesandt, die dort einen Ehrenplatz gefunden haben.

Und wie schon die Bezeichnung Katzencafé vermuten lässt, dürfen natürlich die echten Katzen auch nicht fehlen. Empfangen wurden wir von den zwei zauberhaften und sehr tiefenentspannten Katern Caruso und Pelle. Dass die beiden Kater so zufrieden, ruhig und freundlich sind, spricht Bände über das Umfeld, in denen sie zuhause sind. Sie haben jede Menge Rückzugsmöglichkeiten, sollte es ihnen zu bunt werden oder sie ihre Mütze Schlaf brauchen. Ihr Frauchen achtet zudem auch darauf, dass die Besucher des Café wissen, wie man mit Katzen umgeht, damit diese sich nicht bedrängt fühlen.

So genießt man es als Besucher, dem Herumtollen der Katzen zuzusehen, wenn sie mal wieder eine Stoffmaus jagen, oder sich mit ihnen zu entspannen, wenn sie sich wohlig auf der Bank über der Heizung räkeln und schlummern. Anfassen und streicheln ist ausdrücklich erlaubt, solange die Katzen das wünschen. Es sollte einen also nicht verwundern, wenn einem auf einmal ein zutraulicher Kater auf den Schoß gesprungen kommt. Und genau das macht ja auch den Charme dieses Cafés aus.

Neben den kulinarischen Köstlichkeiten, die alle frisch und selbst zubereitet sind, kann man von Andrea auch selbstgenähte Taschen oder Kleidung erwerben, die sie herstellt, wenn sie mal eine freie Minute hat.

Alles in allem fühlten wir uns sehr wohl in der Wohnzimmeratmosphäre des Katzencafés und freuen uns auf ein Wiedersehen mit Andrea, Caruso und Pelle!

Wer das Katzencafé im Netz sucht, sollte sich an Facebook halten. Eine eigene Website hat das Café nicht, da Andrea alle Ereignisse und Infos direkt mit den Fans und Gästen über ihre Facebook-Seite teilt.

Und für alle, die nicht in Berlin leben: Es gibt deutschlandweit noch andere Katzencafés. Schaut doch mal vorbei und berichtet, ob man sich dort auch so willkommen fühlt! Für freuen uns auf eure Tipps.

Aachen: Katzencafé Aachen, Alexanderstraße 55, 52062 Aachen, www.katzencafe-aachen.de

Hannover: Stubentiger Café, Escherstraße 14, 30159 Hannover, www.stubentigercafe.de

Köln: Café Schnurrke, Ritterstr. 27, 50668 Köln, www.cafeschnurrke.de

München: Café Katzentempel, Türkenstr. 29, 80799 München, www.cafe-katzentempel.de

Münster: SChmitz‘ Katze, Johann-Krane-Weg 23, 48149 Münster, www.schmitz-katze.net